Eindrucksvolle Bilanz zum Veganuary 2024

Der vegane Monat prägt die Ernährung der Zukunft


Der Januar 2024 geht als erfolgreichster Monat in die mittlerweile mehr als zehnjährige Geschichte des veganen Neujahrsvorsatzes ein. Niemals zuvor war der Veganuary so sichtbar, niemals zuvor hat die Kampagne mehr Menschen erreicht – und noch nie hat der vegane Start ins neue Jahr mehr Spuren hinterlassen und auch dauerhafte Veränderungen angestoßen. Ein Neujahrsvorsatz, der gekommen ist, um zu bleiben – das ist die Bilanz des Veganuary 2024.

Veganuary verändert die Essgewohnheiten von Millionen Menschen


Mehr als 1,8 Millionen Menschen weltweit nutzten im Januar aktiv die Unterstützung der Organisation – zum Beispiel, indem sie sich zur 31-tägigen E-Mail-Serie anmeldeten. Die Beteiligung am veganen Neujahrsvorsatz geht allerdings weit darüber hinaus: Weltweit probierten 25 Millionen Menschen im Rahmen des Veganuary im Januar 2024 eine vegane Ernährung aus. Das ergibt sich aus Umfragen des Meinungsforschungsinstituts YouGov in mehreren Kampagnenländern und der Berechnung der internationalen Organisation auf Basis aktueller Bevölkerungsschätzungen der jeweiligen Länder.

Die Auswirkungen sind spürbar: Der Großteil der Menschen, die während des Veganuary eine pflanzliche Ernährung ausprobieren, behalten klima- und umweltfreundlichere Essgewohnheiten langfristig bei. Das ist das Ergebnis einer offiziellen Umfrage der Organisation aus dem Jahr 2023: Auch noch sechs Monate nach dem Veganuary reduzieren 80 Prozent der Teilnehmenden, die sich vor ihrer Anmeldung noch nicht vegan ernährten, ihren Konsum von Tierprodukten um mindestens die Hälfte. 28 Prozent bleiben bei einer komplett veganen Ernährung.

 Veganuary verändert Angebote in Einzelhandel und Gastronomie


Insgesamt beteiligten sich 2024 mehr als 1.000 Unternehmen in Deutschland an der Kampagne. Mehr als 120 davon waren Teil der Veganuary Workplace Challenge, bei der Mitarbeitende am Arbeitsplatz gemeinsam eine pflanzliche Ernährung ausprobieren.

Als besonderes Highlight verdrängte im Veganuary 2024 ein veganes Produkt das tierische für immer aus den Supermarktregalen: Der vegane „Schinken Spicker“ (Rügenwalder Mühle) löst seit Januar das Tierprodukt gänzlich ab – die Produktion ist bereits eingestellt, freigewordene Kapazitäten kommen pflanzlichen Produkten zugute. Bei Ikea Deutschland war im Januar das vegane Schnitzelgericht doppelt so stark nachgefragt wie das tierische Pendant. Und auch bei Aldi Süd zeichnet sich ab, wie sich Angebot und Nachfrage ändern: Seit 2020 ist der Umsatz mit veganen Produkten um 50 Prozent gestiegen, ein Jahr früher als geplant baut die Einzelhandelskette das pflanzliche Sortiment auf 1.000 vegan gekennzeichnete Produktsorten aus.

Auch in der Gastronomie prägt Veganuary den nachhaltigen Wandel. Großcaterer Dussmann servierte im Januar in 60 Betriebsrestaurants rein pflanzliche Gerichte und berichtet: Mehr als ein Viertel aller Gäste essen im Veganuary vegan. Die beliebtesten Gerichte bleiben nun dauerhaft auf der Speisekarte. Auch in vielen Uni-Mensen geht es seit Jahresbeginn noch pflanzlicher zu. Einen Rekord meldet das Studierendenwerk Hannover: In der Hauptmensa wurden im Januar 33 Prozent mehr vegane Gerichte bestellt.

Veganuary ist sichtbarer dennje


Die Präsenz der Kampagne in den sozialen Medien wächst weltweit: Auf TikTok wurde der Hashtag #Veganuary mittlerweile mehr als 1,1 Milliarden Mal aufgerufen. Und auch die traditionellen Medien berichteten so viel wie nie zuvor – in mehr als 3.400 Beiträgen in TV, Radio, Print und Online allei in Deutschland: Berichte liefen bei ARD, ZDF, RTL, ProSieben, Sat.1, Deutsche Welle, MDR, NDR, Radio Bremen und vielen weiteren TV- und Radio-Stationen. Reportagen, Artikel und Rezepte erschienen auch im Spiegel, der Zeit, der Welt, der Süddeutschen, in Focus Online, stern.de, der Handelspresse sowie in zahlreichen regionalen Medien: Vom Hamburger Abendblatt im hohen Norden bis hin zum Münchner Merkur im Süden. Ein weiteres Highlight: Die ARD-Mediathek richtete eine eigene Veganuary-Rubrik mit Reportagen, nachrichtlichen Beiträgen und Kochtipps ein.

Deutschland entwickelt eigene Veganuary-Kultur


Deutschland spielt in der internationalen Organisation mittlerweile eine herausragende Rolle. Der Neujahrsvorsatz, die pflanzliche Ernährung auszuprobieren, ist mittlerweile etabliert. Öffentlichkeit, Wirtschaft und Medien sind außergewöhnlich engagiert und offen für die Idee. Neben Deutschland gibt es Kampagnenzentren in den USA, Brasilien, Chile, Argentinien, Indien, Großbritannien – und seit 2024 auch in Spanien – sowie offizielle Partnerorganisationen in der Schweiz, Österreich, Italien, Frankreich, Australien, Südafrika, Singapur und Mexiko.

Veganuary ist das ganze Jahr über aktiv


Wer erst jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann die vegane Neujahrs-Challenge auch im Rest des Jahres ausprobieren: Interessierte registrieren sich unter www.veganuary.com/mitmachen. Der Aktionszeitraum kann selbst festgelegt werden. Veganuary begleitet alle Teilnehmenden mit einem täglichen Newsletter. Dieser bietet praktische Alltagstipps, Hintergrundinfos, News sowie Rezepte und neue Produkte. Außerdem gibt es bei der Registrierung das Veganuary-Promi-Kochbuch mit Rezepten von Bryan Adams, Oli P., Sadie Frost und anderen kostenlos als Download.

Aufgrund des rasant gewachsenen Interesses am Veganuary nutzen Menschen auch außerhalb des Januars die Unterstützung der Organisation. Entsprechend weiten sich die Aktionszeiträume aus: Zum Osterfest startet die #VeganuaryChickenWeek, bei der es um Alternativen zum Hühnerei, um vegane Osterprodukte und pflanzliche Chicken-Gerichte geht. Sommerzeit ist Grillzeit: Im Juli findet die #VeganuaryBBQ-Aktionswoche statt. Bei zwei weiteren Themenwochen im Juni und August geht es um Fisch- sowie Milch- und Käsealternativen. Prominent beteiligt an den Aktionswochen 2023 war neben bekannten Marken (u. a. Gutfried, Cremissimo, Frosta), jungen Unternehmen (u. a. Bettafish, Endori, Lazy Heroes) und Restaurantketten (Peter Pane) auch die Einzelhandelskette Aldi.

Der ausführliche Kampagnenbericht zum Veganuary 2024 mit weiteren Informationen zur Kampagne in Deutschland, Großbritannien, den USA, Lateinamerika sowie Indien und vielen weiteren Ländern ist ab Anfang März hier einsehbar:
>>Veganuary Kampagnenberichte

Video:

Abschlussvideo „Das war der Veganuary 2024“

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Projektbezug:
Spenden und aktiv werden

Unterstütze uns mit Deinem Beitrag!

Unterstütze unsere Stiftungsarbeit jetzt! durch eine Spende oder eine Zustiftung – jeder Beitrag bringt unsere Sache voran und fließt unmittelbar in die Förderung der hier aufgeführten Projekte.

Kontaktadresse

Haus des Stiftens gGmbH
Landshuter Allee 11
80637 München
Deutschland
www.hausdesstiftens.org
jetzt@stiftung-zukunftjetzt.de

Disclaimer

Die Stiftung arbeitet nicht operativ: Im Rahmen ihrer Schwerpunkte sucht sie sich Partner, aber initiiert keine Projekte. In dem Zusammenhang ist eine Förderung auf Antrag nicht möglich.

Diese Website ist klimapositiv.

© Stiftung Zukunft jetzt! 2023

TransFARMation

Jetzt auch in Deutschland

Seit August 2023 gibt es nun auch in Deutschland einen Verein, der Landwirt:innen, die aktuell Eier-, Milch- oder Fleischprodukte herstellen, bei der Weiterentwicklung zu einer nachhaltigen Landwirtschaft ohne Tiernutzung professionell unterstützt.

Verena und Philipp aus Sigmaringen haben einen Bauernhof geerbt. Bisher wurde dort Milch produziert.
Sie wollen nun mit Ackerbau ihr Geld verdienen. Deshalb wird alles in einen Lebenshof umgewandelt, bei dem die Tiere bleiben dürfen, ohne ständig Milch geben zu müssen.