Das MSC-Siegel – Verwirrung und Verbrauchertäuschung am Tiefkühlregal

Foto: Jakub Kapusnak

Mit diversen, oft selbst erdachten Ökosiegeln wollen Hersteller Verbrauchern suggerieren, dass sie sich für ein nachhaltigeres Produkt entscheiden. Doch dem ist oft nicht so.

Auch das MSC-Siegel für vermeintlich nachhaltig gefangenen Fisch gewährleistet keinen umweltfreundlichen Konsum. Die angesetzten Standards sind zu niedrig und dank zu seltener Kontrollen werden selbst diese noch oft umgangen. Somit kann man leider auch im Fall des MSC-Siegels von Greenwashing sprechen.

MSC erlaubt Fangmethoden, die hohe Beifangquoten mit sich bringen und verheerende Auswirkungen auf die Ökosysteme haben. So sind z.B. die Grundschleppnetz- und Hochseelangleinenfischerei erlaubt, die enorme Beifangmengen verursachen – die verletzten und sterbenden Tiere werden in der Regel einfach über Bord geworfen. Und noch mehr Tieren widerfährt ein grausames Schicksal – mehr dazu lesen Sie im Artikel bei Pro Wildlife.

Der von uns geförderte Pro Wildlife e.V. setzt sich zusammen mit anderen Organisationen für eine umfassende Verschärfung der Kriterien ein.

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Seit August 2023 gibt es nun auch in Deutschland einen Verein, der Landwirt:innen, die aktuell Eier-, Milch- oder Fleischprodukte herstellen, bei der Weiterentwicklung zu einer nachhaltigen Landwirtschaft ohne Tiernutzung professionell unterstützt.