Ärzte gegen Tierversuche e.V.

„Medizinischer Fortschritt ist wichtig – Tierversuche sind der falsche Weg!“ Unter diesem Motto setzt sich Ärzte gegen Tierversuche e.V. (ÄgT) seit 1979 „im Interesse von Mensch und Tier“ für eine tierversuchsfreie, humanbasierte Medizin und Wissenschaft ein. Die tragende Säule ist die wissenschaftliche Argumentation der im Verein organisierten Ärzte und Wissenschaftler, stimmberechtigtes Fördermitglied kann jedoch jede*r werden.

Auch ÄgT verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, in dem die Kultivierung von Mitgefühl und Menschlichkeit im Mittelpunkt stehen. Er beginnt mit Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten. Getreu dem Grundsatz „practice, what you preach“ leben Vorstand und Mitarbeiter vegetarisch bzw. vegan, das Catering für Veranstaltungen wie dem WIST-Kongress ist selbstverständlich rein pflanzlich.

Die Erforschung und Behandlung von Krankheiten MUSS nach Ansicht von ÄgT im 21. Jahrhundert mit seinen technischen Möglichkeiten wie dem Züchten von Mini-Organen aus menschlicher Haut (!) ohne das Quälen und Töten von Tieren erfolgen. Tierversuche gefährden die menschliche Gesundheit, da sie die menschliche Reaktion nicht vorhersagen können und moderne Forschung blockieren; sie sind damit einmal mehr ein Beweis, dass sich der Mensch durch sein gewaltsames Tun gegenüber anderen Spezies letztendlich selbst schadet.

Eine Auswahl von Multi-Organ-Chips, die es mittlerweile von vielen verschiedenen Herstellern auf der ganzen Welt gibt. Auf ihnen finden – in Abhängigkeit vom Chip und der jeweiligen Fragestellung – zwei oder mehr Organe Platz. Über ein mikrofluidisches System werden die Organoide mit Nährstoffen versorgt und Medikamente eingeleitet. Hierbei kann eine orale Einnahme oder eine intravenöse Verabreichung simuliert werden.

Da alle Organe ihre eigenen Stammzellen besitzen, kann aus jedem Organ im Labor ein Organoid gezüchtet werden. An den unterschiedlichen Farben bei den Fluoreszenz-mikroskopischen Aufnahmen sieht man, dass die Organoide komplexe und vielfältige Strukturen aufweisen, die denen des echten Organs ähneln.

Aus patienteneigenen Tumorproben werden Organoide gezüchtet, mit denen der Wirkstoff ausgewählt werden kann, der die Krebszellen des betreffenden Patienten am effektivsten bekämpft.

Bilder: © Ärzte gegen Tierversuche

Projektdetails

Was und warum ich fördere

Die Stiftungsgründerin hat sich bisher in den Jahren 2019-2021 an folgenden Spenden-Verdopplungsaktionen als Unterstützerin beteiligt, die folgende Ziele hatten:

NAT-Datenbank

Entwicklung und Veröffentlichung der bisher weltweit einzigartigen, zweisprachigen NAT-Datenbank (Non-Animal Technologies) für rein menschenbasierte Forschungsmethoden im Juli 2020. Damit können sich Wissenschaftler weltweit effizient vernetzen, Politiker Pläne zum Ausstieg aus dem Tierversuch entwerfen und Genehmigungsbehörden rechtswirksam Tierversuche ablehnen. Die Datenbank ist eine arbeitsintensive Daueraufgabe. Im Frühjahr 2024 hat sie jedoch schon fast 2.000 Einträge zu verzeichnen. Und sie erhielt bereits Auszeichnungen wie den mit £25.000 dotierten Lush Prize 2022 und den Niedersächsischen Landestierschutzpreis.

Ausbau der wissenschaftlichen Personalkapazität

Ausbau der wissenschaftlichen Personalkapazität im Jahr 2020 als wesentliches Kernelement für die Arbeit von ÄgT. So konnte beispielsweise über die beiden Dachverbände ECEAE (European Coalition to End Animal Experiments, dort Sitz im Vorstand) und Eurogroup for Animals (dort Experte für das Thema Tierversuche) aktiv auf die historische Entscheidung des europäischen Parlaments für einen europäischen Ausstiegsplan hingewirkt werden. ÄgT-Mitarbeiterinnen wirken somit ganz persönlich auf internationalem Parket, praktizieren Gremienarbeit und halten dabei auch Vorträge wie z.B. 2023 vor der EU-Kommission in Brüssel im Rahmen der Europäischen Bürgerinitiative für ein Europa ohne Tierversuche.

Intensivierung der Öffentlichkeits-/Medienarbeit

Intensivierung der Öffentlichkeits-/Medienarbeit in den Jahren 2021f, um die lebenswichtigen Informationen zu den Menschen zu bringen. Genau wie das Label „Vegan“ mittlerweile als Qualitätssiegel nicht mehr wegzudenken ist, muss dies baldmöglichst auch für „Tierversuchsfrei“ gelten. Dies geschieht beispielsweise durch Kampagnenarbeit wie im Vorfeld der Bundestagswahl 2021 (zusammen mit vielen anderen Partnervereinen), diversen Plakataktionen in Städten, die als Hochburgen der Tierversuchsindustrie gelten, oder dem ersten ÄgT-LKW im Oktober 2021. Ab 2022 folgte zudem eine Professionalisierung der Social-Media-Arbeit, die über die Kanäle Facebook, Instagram, YouTube, TikTok, LinkedIn, X sichtbar ist. Da dort für virale Verbreitung Videos unentbehrlich sind, werden diese in großer Anzahl in Eigenregie produziert.

Schul- und Jugendprogramm

Ein weiterer Schwerpunkt des Jahres 2022 war das Schul- und Jugendprogramm, denn in den Schulbüchern für unsere Kleinsten wird fälschlicherweise immer noch vom Dilemma Tierversuch als „notwendigem Übel“ gesprochen. Dieses Dilemma gibt es in Wirklichkeit nicht, denn der Tierversuch kann die menschliche Reaktion nicht vorhersagen. ÄgT stellt fachlich fundiertes und spannendes Arbeitsmaterial für den Unterricht zur Verfügung. Dank der großen Methodenvielfalt fördert der Verein kreative Ideen, selbstständiges und kommunikatives Lernen, weckt Neugier und regt zu kritischem Denken an. Gleichzeitig bietet ÄgT Besuche seiner ehrenamtlichen Tierschutzlehrerinnen für die pädagogische und wissenschaftliche Unterstützung zur altersgerechten Wissensvermittlung an.
www.tierschutz-in-der-schule.de

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Vivisektion ist nach meiner Auffassung das schwärzeste von allen schwarzen Verbrechen, deren sich der Mensch heute gegenüber Gott und seiner Schöpfung schuldig macht. Lieber auf das Leben verzichten, als es mit der Qual fühlender Geschöpfe erkaufen

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TransFARMation

Jetzt auch in Deutschland

Seit August 2023 gibt es nun auch in Deutschland einen Verein, der Landwirt:innen, die aktuell Eier-, Milch- oder Fleischprodukte herstellen, bei der Weiterentwicklung zu einer nachhaltigen Landwirtschaft ohne Tiernutzung professionell unterstützt.

Verena und Philipp aus Sigmaringen haben einen Bauernhof geerbt. Bisher wurde dort Milch produziert.
Sie wollen nun mit Ackerbau ihr Geld verdienen. Deshalb wird alles in einen Lebenshof umgewandelt, bei dem die Tiere bleiben dürfen, ohne ständig Milch geben zu müssen.