Greenpeace e.V.

Foto: Bente Stachowske / Greenpeace

Über Greenpeace e.V.

Greenpeace setzt sich in über 50 Ländern für den Schutz unserer Lebensgrundlagen ein.

In Deutschland ist Greenpeace seit mehr als 40 Jahren gemeinnützig und friedlich engagiert: für konsequenten Klima- und Ressourcenschutz, für den Erhalt der Biodiversität, für eine nachhaltige Gesellschaft. Greenpeace ist aktiv auf der Straße, vor Ort bei Umweltsünder:innen. Greenpeace recherchiert, klärt auf und legt den Finger in die Wunde.

Entscheidend für den Erfolg und die Glaubwürdigkeit von Greenpeace sind die strikte Gewaltfreiheit aller Aktionen sowie die völlige Unabhängigkeit von Politik, Parteien und Wirtschaft. Diese Unabhängigkeit ist möglich dank der Spenden von mehr als 630.000 Fördermitgliedern in ganz Deutschland. Zudem engagieren sich rund 7.000 Ehrenamtliche gemeinsam mit Greenpeace für den Umwelt- und Klimaschutz.

Transformatives Lernen für Mensch und Erde ist überlebensnotwendig für uns und für künftige Generationen. Die Zeit zu lernen und für unseren Planeten zu handeln ist jetzt!

Auszug aus "Berliner Erklärung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung" vom 19.05.21 UNESCO World Conference on Education for Sustainable Development
Bezug der Gründerin

Warum wir fördern

Bildung ist angesichts unserer globalen Herausforderungen ein Schlüsselthema. Die Stiftung Zukunft Jetzt! unterstützt das Schools for Earth-Projekt, weil es effektiven Klimaschutz und Jugendbeteiligung an den Schulen stärkt und zukunftsrelevante Themen wie Klimaschutz, nachhaltiger Konsum, Demokratie und Frieden zur gelebten und erfahrbaren Schulkultur macht.

Schools for Earth knüpft außerdem an den Nationalen Aktionsplan „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ an und trägt zur Umsetzung der Agenda 2030 und der darin enthaltenen 17 globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung bei.

Mit einem ganzheitlichen Blick auf alle Bereiche schulischer Aktivitäten — dem sogenannten Whole School Approach — werden die Nachhaltigkeitsthemen nicht nur fächerübergreifend als Wissen vermittelt und in Projekten lösungsorientiert bearbeitet, sondern auch durch praktisches Handeln im gesamten Schulalltag umgesetzt.

Schüler:innen erfahren dadurch Selbstwirksamkeit („education to action“ – Ansatz, vom Wissen zum Handeln), lernen demokratische Beteiligung und stärken ihre Gestaltungs- und Handlungskompetenzen für eine herausfordernde Gegenwart und Zukunft.

Projektdetails

Was wir fördern

„Schools for Earth“ – das Greenpeace-Schulprojekt

Schulen gehören zu den größten Energieverbrauchern der öffentlichen Hand in Deutschland, gleichzeitig entwickeln Kinder und Jugendliche hier Werte und Handlungsmuster. „Schools for Earth“ unterstützt interessierte Schulen und Schüler:innen aller Schularten auf ihrem gemeinsamen Weg in Richtung Klimaneutralität und Nachhaltigkeit. So werden die Schulen zu einem aktiven Gestaltungsort für eine nachhaltige Entwicklung, das neu erworbene Wissen wirkt über die Schule hinaus in andere Institutionen der Kommune sowie in die private Lebenswelt der Schüler:innen und Familien hinein.

Der frei zugängliche CO₂-Schulrechner ermöglicht es, eine Klimabilanz der eigenen Schule zu erstellen und Einsparmöglichkeiten zu identifizieren. Dazu gehören beispielsweise die Strom- und Wärmeversorgung, das Essen in der Schulkantine, der Umgang mit Abfällen, der Wasserverbrauch sowie die Mobilität. Auf dieser Basis erarbeiten die Projektteilnehmenden eigenständig Klimaschutzmaßnahmen. Mehr als 80 Schulen haben ihre Bilanzierung bereits abgeschlossen, weitere 30 arbeiten daran.

Mit inzwischen über 300 Nutzer:innen hat sich die digitale „Schools for Earth“-Communityplattform zum zentralen Austauschraum des Projekts entwickelt. Die Akteur:innen können sich hier vernetzen, gegenseitig beraten, Hilfestellung erhalten sowie sich über neue Materialien und aktuelle Entwicklungen des Projekts informieren.

Die ClimateLabs schaffen darüber hinaus einen Rahmen, um das Konzept der “Bildung für nachhaltige Entwicklung” mit Leben zu füllen: Im Unterricht, im Miteinander, im Alltag der Lern- und Lebenswelt Schule. In regelmäßigen Treffen arbeiten die Schuldelegationen gemeinsam an der Umsetzung des Projekts „Schools for Earth“ an ihrer jeweiligen Schule.

In zahlreichen Schulen fanden und finden Klima-Aktionstage statt, unter anderem in Bühl, Hamburg, Peine, Hannover und Lübeck.

Als konkrete Hilfestellung konnten im Mai 2022 ein neues, speziell für die Grundschule entwickeltes Bildungsmaterial veröffentlicht werden. Eine weitere neue Publikation richtet sich an die Klassenstufen 9 – 11. Die ergänzende Augmented-Reality-Anwendung öffnet eine virtuelle Klassenzimmertür hinein in besondere Lebensräume dieser Erde.

Unterstützt von Expert:innen von “Bio für Kinder” (Plan Bio e.V.) und des UGB e.V. wurden drei Pilotschulen bei der Umstellung auf fleischarme bzw. vegetarisch-vegane und gesundheitsförderliche Verpflegung in Mensa und Kiosk begleitet. Darauf basierend wird nun ein Beratungsangebot für alle „Schools for Earth“-Schulen aufgebaut.

Videos

Schools for Earth zu Gast bei der Ernst-Reuter-Schule in Karlsruhe

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Mit Schools for Earth auf dem Weg zur
Klimaneutralität

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Schools for Earth beim Klimaaktionstag am Windeck-Gymnasium in Bühl

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„Schools for Earth“-ClimateLab

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Wie Delmenhorster Schülerinnen und Schüler das Klima schützen wollen

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